MyDartCoach Championship 2026

Sieger

Einzel


Am 29.08. (Samstag) wurde das Einzelturnier der MyDartCoach Championship 2026 in Bad Salzuflen ausgetragen. Am Ende sorgt der erst 12-jährige Ben Schneider für die große Sensation und krönt sich nach einem beeindruckenden Turniertag zum Champion. Im Finale setzt er sich mit 6:3 gegen den 16-jährigen Elias Jahn durch. Insgesamt gingen 484 Spielerinnen und Spieler an den Start.

Turnierbericht Einzel

Am 29. August 2026 wurde Bad Salzuflen erneut zum Treffpunkt der Dartszene: 484 Spielerinnen und Spieler kämpften auf 64 Boards um insgesamt 10.000€ Preisgeld und den Titel der MyDartCoach Championship 2026. Morgens um 9 Uhr kamen schon die Ersten, um sich einzuspielen, bevor es dann ab 11 Uhr so richtig losging. Von Beginn an war ersichtlich, dass sich ein hochkarätiges Teilnehmerfeld versammelt hatte. Neben zahlreichen ambitionierten Amateur- und Nachwuchsspielern gingen mit Maximilian Czerwinski und Leon Weber auch zwei PDC Tour Card Holder an den Start. Auch etablierte PDC Europe Next Gen Spieler, wie der amtierende Spitzenreiter Jaimy Van de Weerd, nahmen den Kampf um den Titel auf.


Gespielt wurde zunächst in 128 Gruppen mit jeweils drei oder vier Spielern und dabei wie auch das gesamte Turnier über im klassischen Modus 501 Single-In / Double-Out. Die jeweils beiden Besten jeder Gruppe qualifizierten sich für die anschließende 256er Single-K.-o.-Phase. Schon hier mussten sich einige bekannte Namen überraschend früh verabschieden. Unter anderem erwischte es Jack Langston, besser bekannt als „The Darts Referee“, sowie Marcel Althaus.


In der K.-o.-Phase nahm das Turnier dann richtig Fahrt auf. Für eine der größten Überraschungen sorgte Leon Remde. Bereits in der Runde der letzten 128 bezwang er PDC Tour Card Holder Leon Weber deutlich mit 4:1. Eine Runde später wartete mit Jaimy van de Weerd der nächste Hochkaräter. Trotz eines starken Averages von 92.7 Punkten musste sich der favorisierte Jaimy Van de Weerd mit 2:4 geschlagen geben. Leon Remde selbst überzeugte mit einem Average von 93.3 Punkten.


Auch Oliver Keßler sorgte für ein Ausrufezeichen. Gegen den amtierenden Big Fish Master Champion und diesjährigen PDC European Darts Open Achtelfinalisten Jan Schmidt setzte er sich in der Runde der letzten 64 mit 4:1 durch und spielte dabei einen starken Average von 94.5.


Für den im Turnier verbliebenen Tour Card Holder Maximilian Czerwinski, der im Vorjahr noch den Titel gewinnen konnte, ging die Reise diesmal bis ins Achtelfinale. Dort wartete mit Marcel Hausotter ein weiterer starker Gegner. „Hausi“ setzte sich mit 5:2 durch und beendete damit die Mission Titelverteidigung des MyDartCoach-Spielers. Für Marcel Hausotter sollte das Turnier allerdings nur eine Runde später enden: Im Viertelfinale unterlag er dem erst 16-jährigen Elias Jahn mit 3:5 trotz 91.4 Punkten im Average.
Die letzten Acht standen fest – und spätestens jetzt wurde klar, dass dieses Turnier seine ganz eigene Geschichte schreiben würde:


- Elias Jahn bezwang Marcel Hausotter mit 5:3.

- Marc Spalt setzte sich mit 5:3 gegen den Favoritenschreck Leon Remde durch.
- Rene Steinhauer gewann deutlich mit 5:1 gegen den 19-jährigen Kilian Hohnstedt.
- Und dann war da noch Ben Schneider: Der gerade einmal 12-jährige Youngster ließ Marvin Koch beim 5:0 keine Chance und zog mit bis dahin gerade einmal 6 verlorenen Legs im gesamten Turnierverlauf ins Halbfinale ein.


Der Ausgang dieser Partien sorgte für ein Durchschnittsalter der vier verbliebenen Teilnehmer im Halbfinal-Lineup von nur 21 Jahren. Spätestens ab jetzt wurde die MyDartCoach Championship 2026 also zum Turnier der Jugend und die Sensation nahm ihren Lauf.
Im ersten Halbfinale traf Elias Jahn auf Rene Steinhauer. Der 16-Jährige spielte äußerst konstant und setzte sich souverän mit 5:1 durch. Jahn spielte nach 0:1 Rückstand dann 14, 18 und dreimal 19 Darts und sicherte sich folgerichtig seinen Platz im Finale.


Im zweiten Halbfinale stand der erst 12-jährige Ben Schneider dem etablierten PDC Europe Next Gen Aspirant Marc Spalt gegenüber. Der Junge nahm sich vor dem Turnier das Erreichen der Runde der letzten 32 vor und konnte ohnehin schon längst nichts mehr verlieren. Völlig befreit spielte er einen starken 87er Average mit unter anderem einen 11-Darter und bezwang Spalt mit 5:2 und machte damit das jüngste Lineup der MyDartCoach Championship Geschichte perfekt.


16 Jahre gegen 12 Jahre. Elias Jahn gegen Ben Schneider. Gemeinsam waren die beiden Finalisten gerade einmal 28 Jahre alt.
Damit war die Bühne für ein außergewöhnliches Finale bereitet:


Am Anfang war die Nervosität zu spüren und beide begannen vergleichsweise Verhalten. Nach einem 21-Darter von Ben Schneider und 24-Darter von Elias Jahn stand es 1:1 und beide waren im Spiel angekommen. Vor allem Ben erwischte danach eine spielentscheidende Phase: Mit drei Legs in Folge – 18, 18 und 15 Darts – zog Schneider auf 4:1 davon. Jahn gab sich jedoch noch nicht geschlagen und verkürzte Weltklasse per 12-Darter auf 2:4. Schneider ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und stellte mit einem 20-Darter den alten Abstand wieder her. Zwar kam der 16-Jährige dank eines starken 14-Darters noch einmal auf 3:5 heran, doch Schneider blieb cool. In 17 Darts machte der zwölfjährige Youngster den 6:3-Erfolg perfekt.


Ben Schneider ist damit Champion des MyDartCoach Championship 2026 Einzelturniers.
Mit dem Titel sicherte sich Schneider nicht nur die 2.500 Euro Siegprämie, sondern schrieb sich zugleich in die Geschichte der MyDartCoach Championship ein. Dort steht er nun in einer Reihe mit Ricardo Pietreczko, Christopher Toonders, Leon Weber und Maximilian Czerwinski.


Ein Champion mit zwölf Jahren – und möglicherweise der Beginn einer ganz besonderen Dartgeschichte...

Sieger

Doppel


Am 30.08. (Sonntag) wurde das MyDartCoach Championship 2026 Doppelturnier in Bad Salzuflen ausgetragen. Am Ende sind es Sebastian Steinmetz und Jaimy van de Weerd, die sich im Finale gegen Leon Weber und Daniel Zadach durchsetzen und zum Doppel-Champion krönen können. Insgesamt gingen 185 Teams an den Start.

Turnierbericht Doppel

Einen Tag nach dem Einzelturnier stand in Bad Salzuflen bereits das nächste große Highlight auf dem Programm: Zum allerersten Mal fand im Rahmen einer MyDartCoach Championship auch ein Doppelturnier statt. Für 370 Spielerinnen und Spieler in 185 Teams hieß es ein weiteres Mal kämpfen um 4.000€ Preisgeld und den historischen Titel.


Die Auslosung erfolgte in 32 Gruppen mit je fünf oder sechs Teams. Gespielt wurde das Turnier von Beginn an im bekannten Modus 501 Single-In / Double-Out. Die jeweils vier Besten jeder Gruppe qualifizierten sich für die anschließende 128er Single-K.-o.-Phase. Die favorisierten Teams und bekannten Namen konnten diese erste Hürde allesamt meistern. Einzig Jack Langston, auch bekannt als „The Darts Referee“, und sein Teampartner Matt Monser schieden hier bereits früh aus.


In der Runde der letzten 128 stach insbesondere ein Spiel heraus: Björn Quoiffy und Marc Spalt siegten mit 3:0 gegen Michael Konradi und Jannik Juchelka, spielten 18, 15 und 15 Darts und somit starke 93.9 Punkte im Average.


In den letzten 64 gab es ebenfalls ein herausragendes Spiel: Francesco Marcone und Jonathan Parvaneh bezwangen Dennis Niebaum und Garu Markandu mit 3:0 und einem 92er Average inklusive 11-Darter zum Match. Bis einschließlich dieser Runde setzten sich die Favoriten nahezu uneingeschränkt durch.


In der Runde der letzten 32 häuften sich dann zwangsläufig die Partien zwischen Top-Teams. Leon Weber und Daniel Zadach bezwangen Benjamin Krauspe und Maurice Junker im Decider. Finn Chudziak und Sebastian Stute siegten mit 4:1 gegen Finn Prokop und Fabian Freitag. Jordy Van de Weerd und Lukas Kothe siegten im Decider trotz 8 Punkten niedriger im Average gegen Björn Quoiffy und Marc Spalt. Maximilian Czerwinski und Christopher Toonders siegten mit 4:1 deutlich gegen Kevin Kollmann und Nico Apelt.

Im Achtelfinale setzten die späteren Champions Jaimy Van de Weerd und Sebastian Steinmetz beim 4:3 gegen Kilian Hohnstedt und Lenny Schlüter mit einem 94er Average ein echtes Ausrufezeichen. Jan Schmidt und Marcel Althaus bezwangen Luca Wolff und Finn Behrens in einem hochklassigen Thriller im Decider. Für Maximilian Czerwinski und Christopher Toonders ist im Decider überraschend Schluss gegen Tim Ritter und Daniel Jäger.


Die Viertelfinals boten vier hochklassige Begegnungen:


Steinmetz/Van de Weerd gegen Lanz/Schneider:
Hier traf Routine auf jugendliche Unbekümmertheit. Steinmetz und van de Weerd spielten einen starken 91,1er Average und ließen ihrem Gegner beim 4:0 keine Chance.


Jahn/Haßheider gegen Schmidt/Althaus:
Der erst 16-jährige Elias Jahn setzte sein beeindruckendes Turnierwochenende fort. Gemeinsam mit Johann Haßheider gewann er mit 4:0 und zog souverän ins Halbfinale ein.


Weber/Zadach gegen Chudziak/Stute:
Auch hier setzte sich eines der favorisierten Doppel durch. Leon Weber und Daniel Zadach überzeugten mit einem 78,7er Average und gewannen ungefährdet mit 4:1.


Marcone/Parvaneh gegen Ritter/Jäger:
Francesco Marcone und Jonathan Parvaneh bestätigten ihre starke Form und machten mit einem 87,2er Average beim 4:1 ihren Halbfinaleinzug perfekt.


Damit standen die letzten vier Doppel fest und der historische Triumph war für die Teams zum Greifen nah.


Die Halbfinals

Im ersten Halbfinale kam es zum Duell zwischen Sebastian Steinmetz/Jaimy van de Weerd und Elias Jahn/Johann Haßheider.

Steinmetz und Van de Weerd konnten ihre Klasse erneut unter Beweis stellen und der Favoritenrolle gerecht werden. Mit einem 78,1er Average gewannen sie die Partie mit 4:2 und buchten damit ihr Ticket für das Finale, während Jahn und Haßheider ihre starke Leistung aus dem Viertelfinale nicht bestätigen konnten.


Im zweiten Halbfinale trafen Leon Weber/Daniel Zadach auf Francesco Marcone/Jonathan Parvaneh.

Auch hier setzte sich am Ende das favorisierte Team um Tour Card Holder Leon Weber durch. Weber und Zadach spielten einen 76,5er Average, während auch Marcone und Parvaneh mit lediglich 68,2 Punkten im Average der Leistung aus dem Viertelfinale hinterherliefen. So gab es am Ende das deutliche 4:1 für Weber und Zadach.


Damit war die Bühne für das Finale bereitet:


Sebastian Steinmetz & Jaimy van de Weerd gegen Leon Weber & Daniel Zadach.

Vier Spieler, ein Titel – und nach einem langen Turnierwochenende ging es im Best-of-9 nun also um die Krone der MyDartCoach Championship 2026 im Doppel.


Das Finale

Trotz der vielen Darts, die diese 4 Jungs an diesem Wochenende bereits an die Boards geworfen hatten, lieferten beide Teams ein Finale auf hochklassigen Niveau. Nach Legs in 16, 16, 18 und 24 Darts stand es schnell 2:2 und es wurde also so richtig spannend. Ab sofort war es also ein Best of 5 zum großen Triumph.


Steinmetz und Van de Weerd behielten die Kontrolle und holten in soliden 21, 21 und 17 Darts mit einem am Ende 78,5er Average den Sieg gegen Weber und Zadach. Damit krönte sich das Duo am Sonntag, dem 30. August 2026, verdientermaßen zum allerersten Champion eines MyDartCoach Championship Doppelturniers.

Historie

MyDartCoach Championship Einzel Sieger

Historie

MyDartCoach Championship Doppel Sieger

Archiv


Hier geht es zum Turnierbericht der MyDartCoach Championship 2023.

Hier geht es zum Turnierbericht der MyDartCoach Championship 2024.

Hier geht es zum Turnierbericht der MyDartCoach Championship 2025.

Mehr Eindrücke aus diesem Jahr:

Halle 01 MyDartCoach Championship 2026
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Jubel Sebastian Steinmetz MyDartCoach Championship 2026 Doppel
Jubel Van de Weerd Steinmetz MyDartCoach Championship 2026 Doppel
Ben Schneider Gratulation MyDartCoach Championship 2026
Jubel Ben Schneider Matchdart MyDartCoach Championship 2026
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Halle 02 MyDartCoach Championship 2026
Finalisten MyDartCoach Championship 2026 Doppel
Finalisten Schneider Jahn MyDartCoach Championship 2026
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